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Wärmeinseln in Ukraine angekommen: Spenden von “Karlsruhe hilft” schützen vor Kälte

Karlsruhe (red) – Im Rahmen von “Karlsruhe hilft” wurden zehn Wärmestationen in die zukünftige ukrainische Partnerstadt Winnyzja geliefert und vor Ort aufgebaut, um den Menschen Schutz vor der Kälte zu bieten. Das teilt die Stadt mit. “Wir spüren, dass wir in diesem Kampf nicht alleine sind”, bedankte sich Winnyzjas Oberbürgermeister Serhii Morhunov in einer Pressemitteilung auf der Webseite der Partnerstadt. Erst vor kurzem habe man mit Karlsruhe die Zusammenarbeit begonnen. “Doch wie stark die Unterstützung der Karlsruher ist, sehen wir an realen Aktionen”, betonte Morhunov. Die zehn mobilen Wärmestationen würden nun im Stadtgebiet aufgestellt und ergänzten vor Ort das Angebot fest installierter Anlagen, um die Logistik für die Menschen zu erleichtern, heißt es in der Mitteilung weiter. In den beheizten Zelten können sich die Menschen aufwärmen, einen heißen Tee trinken oder etwa ihr Handy aufladen, heißt es in der Mitteilung weiter. 

Erst im August teilte Morhunov Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup mit, dass man für den Notfall nicht ausreichend ausgestattet sei, viele benötigte Güter seien nicht verfügbar und russische Raketen in der Region hätten ein Kraftwerk zur Warmwasser- und Stromerzeugung getroffen. Daraufhin beschafften bis Mitte November die Branddirektion gemeinsam mit dem Hauptamt die Utensilien für die Wärmeinsel-Komplettpakete. Für den Transport der rund elf Tonnen Material hatte sich die “Rosinen-Initiative” des Unternehmerpaares Olga und Wladimir Skripnik bereit erklärt.

Ein Wärmeinselpaket enthält ein 50 Quadratmeter großes Mannschaftszelt mit Holzboden und einer elektrischen Heizung mit Infrarotstrahlern und Warmluftgebläse. Außerdem gibt es eine Kochmöglichkeit, etwa um heiße Getränke bereit zu halten, Beleuchtung, Feldbetten und weitere Ausstattung. Den Strom liefert ein Dieselaggregat. Eine eigens erstellte Videoanleitung soll den Aufbau vereinfachen. Die rund 80.000 Euro werden mit Spendengeldern aus “Karlsruhe hilft”, städtischen Mitteln und dem Kleinprojektefonds der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt finanziert.

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