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Vermehrt Wildunfälle in dunkler Jahreszeit / Zur Vermeidung, Fahrverhalten anpassen

Symbolbild: AdobeStock /OFC-Pictures

(red) Karlsruhe – In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Meldungen von Wildunfällen, so auch in den letzten Tagen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Die Zusammenstöße können für Mensch und Tier schlimme Folgen haben. Aufgrund der fehlenden Knautschzone sind besonders Motorradfahrer bei einer Kollision gefährdet, teilt die Polizei in einer Mitteilung mit. 

Wie können Wildunfälle vermieden werden? Hier ein paar Tipps: 

– Besondere Vorsicht ist in Waldstücken, in der Nacht und der Dämmerung geboten.

– Angepasste Geschwindigkeit: Fahrbahnrand im Auge halten und äußerst aufmerksam fahren.

 – Das Gefahrenzeichen Wildwechsel ist ernst zu nehmen.

– Achtung! Die Tiere sind oftmals in Gruppen unterwegs. Bei einem Tier ist also mit weiteren zu rechnen.

– Riskante Ausweichmanöver sind zu vermeiden, da sie Verkehrsteilnehmer gefährden könnten.

– Ist Wild in Sicht, sollten Autofahrer sofort auf Abblendlicht umschalten.


Wie verhalte ich mich nach einem Wildunfall richtig?

Die Unfallstelle muss sofort abgesichert werden und die Polizei sollte sofort informiert werden. Nötigenfalls bei verletzten Personen Erste Hilfe leisten. Die Polizei rät außerdem, nicht an verletzte Tiere heranzutreten bzw. versuchen, diese zu bergen, da sie sehr wehrhaft sein könnten. Tote Tiere dürfen nicht von der Unfallörtlichkeit entfernt werden. 
Weitere Informationen gibt es beim Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter Telefon 0721/666-1201 oder im Internet:

DVR: Tag der Verkehrssicherheit

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