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Foto: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Karlsruher Fußgängerzone: Radfahrer stehen im Fokus bei Kontrollen in Kaiserstraße

(red) Karlsruhe – Nachdem sich vermehrt in den vergangenen Wochen Bürger über die Verkehrssituation in der Karlsruher Fußgängerzone der Innenstadt beschwert hatten, fanden nun zum zweiten Mal Kontrollen statt. Der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Karlsruhe und die Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe überwachten am Dienstag von 10 Uhr bis 13 Uhr ein weiteres Mal die Fußgängerzone der Kaiserstraße hinsichtlich verbotswidriger Benutzung durch Radfahrer und Kraftfahrzeugführer, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Seitdem die Straßenbahn unterirdisch verläuft, haben sich die Beschwerden von Fußgängern über rücksichtlose Auto- und Radfahrende gehäuft, denn Radler dürfen die Fußgängerzone nur in der Zeit zwischen abends 20 Uhr vormittags bis 10 Uhr und der Lieferverkehr von 08.00 Uhr bis 11 Uhr in Schrittgeschwindigkeit befahren, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Schwerpunktkontrollen waren auf der Kaiserstraße im näheren Bereich des Rondellplatzes eingerichtet. Außerdem unterstützte das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe mit einem Infostand und informierte rund um das Fahrrad. Die Polizei war mit neun Polizeibeamten, davon zwei Beamte der Radstaffel des Polizeipräsidiums Einsatz, und der Kommunale Ordnungsdienst mit fünf Kräften im Einsatz, informiert die Stadt weiter.

Während des Kontrollzeitraums wurden rund 100 Verstöße durch Radfahrende und acht von Pedelecfahrenden festgestellt. Davon befuhren 91verbotswidrig die Fußgängerzone oder den Fahrradweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Vier Fahrradfahrer missachteten das Rotlicht. Ferner wurde der technische Zustand eines Pedelecs beanstandet. Insgesamt waren von Autofahrern vier Verstöße zu verzeichnen, unter anderem befuhren sogar drei Autos die Fußgängerzone. Hinzu kam auch ein Parkverstoß.

Zu dieser Kontrollmaßnahme waren auch Vertreter der Medien eingeladen. In diesem Rahmen erläuterten für die Stadt Karlsruhe der Leiter des Ordnungsamts, Maximilian Lipp und für das Polizeipräsidium Karlsruhe der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, Polizeidirektor Plate, den anwesenden Journalisten die geschilderte Problematik mit den damit verbundenen Gefahren.

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