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Foto: Fabian Geier / Einsatz-Report24
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Massive Waldbrände fordern über 300 Feuerwehrkräfte im Kreis Karlsruhe über 24 Stunden lang

Hambrücken – Über 24 Stunden lange Löscharbeiten, mehrere Waldbrände, viele Hektar Waldboden total abgebrannt und über 300 Einsatzkräfte im Dauereinsatz: Das Resultat mehrerer großer Waldbrände im Landkreis Karlsruhe ist enorm:

Im Waldgebiet des Hardtwaldes zwischen Hambrücken, Graben-Neudorf und Wiesental kam es am Dienstagnachmittag zunächst entlang der Schnellbahntrasse zu mehreren Bränden. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste der Zugverkehr zwischen Karlsruhe und Mannheim über Stunden eingestellt werden.

Gegen 15:15 Uhr wurden mehrere Rauchsäulen im Wald zwischen Hambrücken und der Bundesstraße 36 gemeldet.

Es stellte sich heraus, dass östlich der dort verlaufenden Schnellbahntrasse an der Waldgrenze und im nahen Waldgebiet mehrere Brandstellen auszumachen waren. Umgehend wurden diverse Feuerwehren aus dem nördlichen Landkreis Karlsruhe zusammengezogen und zur Brandbekämpfung in den Wald gerufen. Im Pendelverkehr konnte der Brand schließlich am Abend unter Kontrolle gebracht werden.

Kurze Zeit später konnten aber weitere Brandstellen im Wald entdeckt werden, welche sich weiter ausbreiteten. Am späten Dienstagabend wurden daher erneut Feuerwehrkräfte, ein Löschhubschrauber der Polizei und Kräfte des Technischen Hilfswerkes angefordert. Auch Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Karlsruhe waren im Einsatz. Mit weiter über 300 Einsatzkräften wurden mehrere Einsatzabschnitte im Wald gebildet und die Brandbekämpfung an diversen Brandstellen vorgenommen.

Das weit ausgebreitete Feuer auf mehrere Hektar Wald und die schwierigen Lagebedingungen im Wald erschwerten die Löscharbeiten jedoch erheblich. Während der kompletten Einsatzdauer waren auch SEG-Züge des Rettungsdienstes im Einsatz um die Retter mit Essen und Trinken zu versorgen.

Auch weit nach Mitternacht zu Mittwoch konnte der Waldbrand nicht bekämpft werden. Zur Ermittlung der noch unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei mit Unterstützung von Kriminaltechnikern die Ermittlungen übernommen.

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