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Kostenfreie Ausstellung zum fairen Handel von Schokolade in der Stadtbibliothek

Karlsruhe (red) – Wie werden Kakaobohnen zu Schokolade und wer bekommt eigentlich den größten Anteil am Verkaufspreis einer Tafel des fertigen Produkts? Das können Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek vom 20. September bis 22. Oktober im Rahmen einer Ausstellung erfahren, teilt die Stadt in einer Mitteilung mit. Auf den Roll-Ups im Neuen Ständehaus klärt die Kampagne Make Chocolate Fair! des Vereins Inkota-netzwerk über das unfaire Einkommen von Kakaobäuerinnen und -bauern, die katastrophalen Umweltfolgen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf Kakaoplantagen auf. Weiterhin zeigt sie auf, wie jeder selbst aktiv werden und sich für faire Schokolade engagieren kann.

140 Milliarden US-Dollar sind der jährliche Netto-Umsatz der weltweiten Schokoladenindustrie. Gleichzeitig lebt die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobauern und -bäuerinnen in Armut. Um diesem Missstand etwas entgegenzusetzen und die Schokoladenunternehmen an ihre soziale Verantwortung zu erinnern, hat Inkota mit 16 anderen Partnerorganisationen eine europäische Kampagne ins Leben gerufen.

Interessierte können die kostenfreie Ausstellung von Stadtbibliothek und Weltladen Karlsruhe während der Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag von 10 bis 18:30 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr anschauen.

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