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Foto: Stadt Rastatt
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Rastatt testet Saugrobotter zur Platz- und Grünflächenreinigung

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) könnte in den kommenden Jahren auch bei den Technischen Betrieben in Rastatt eine Rolle spielen und dazu beitragen, die Stadt sauberer zu machen. Am 8. August wurde ein kleiner Roboter vom Münchner Start-up „Angsa Robotics“ vorgeführt, der auf dem Festplatz und dem angrenzenden Spielplatz automatisch kleinteiligen Müll wie Zigarettenstummel, kleine Glasscherben und Kronkorken aufsaugte – eine Aufgabe, die mit herkömmlichen Mitteln und vertretbarem Aufwand schwierig zu bewältigen ist.

Die Leiterin der Technischen Betriebe, Brigitte Majer, hatte den Vorführtermin mit dem Münchner Unternehmen organisiert. Sie ist seit Jahren an technischen Entwicklungen in der Müllentsorgung interessiert und hat ein besonderes Auge auf das Engagement des Münchner Unternehmens geworfen, einen Saugroboter zu entwickeln. Der Roboter, der derzeit in verschiedenen Städten getestet wird, kann 30 Liter Müll aufnehmen und hat eine Laufzeit von acht Stunden. Bei der Vorführung in Rastatt waren auch Bürgermeister Raphael Knoth und Vertreter von städtischen Reinigungsämtern aus verschiedenen Städten anwesend, die sich von der Leistung des Saugroboters beeindruckt zeigten. Obwohl noch unklar ist, wann der KI-gestützte Saugroboter in Serienproduktion geht, ist es für die Stadt vorstellbar, ein solches Gerät anzuschaffen, um die Reinigungsqualität zu verbessern.

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