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Zum Internationalen Frauentag: Stadt hisst “Flagge für Frauenrechte” am Rathaus

(red) Karlsruhe – Weithin sichtbar weht zum “Internationalen Frauentag” am 8. März vor dem Rathaus am Marktplatz eine neu gestaltete Frauentagsfahne und macht auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Das meldet die Stadt in einer Pressemitteilung.

Bereits am Vortag, am Montag, 7. März, lädt die Stadt Karlsruhe unter dem Motto “Flagge zeigen für Frauenrechte!” ab 15.30 Uhr zur feierlichen Hissung ein – musikalisch begleitet vom “Suffragetten-Marsch”. Rita Huber-Süß, Fachbeirätin der GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden, spielt die Hymne der englischen Frauenbewegung live auf dem Rathaus-Glockenspiel. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Gleichstellungsbeauftragte Verena Meister halten Ansprachen. Zu Wort kommt auch eine Vertreterin der Business Professional Women Karlsruhe. Sie spricht zum Equal Pay Day (7. März), der seit 2007 symbolisch den Gehalts- oder Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern markiert. In Deutschland betrug er im vergangenen Jahr 18 Prozent, heißt es in der Mitteilung weiter.

Rund um den Internationalen Frauentag gruppieren sich mit den Karlsruher Frauenwochen vom 6. bis 20. März weitere Veranstaltungen zum Thema. In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Frauenorganisationen (AKF) bietet die Gleichstellungsbeauftragte unter www.karlsruhe.de/karlsruherfrauenwochen zum zweiten Mal einen Überblick über die Aktivitäten. Die Seite werde bis zum 8. März laufend aktualisiert, teilt die Stadt mit.

Seit 1911 lenken Frauen am Internationalen Frauentag weltweit den Blick auf Frauenrechte, auf Errungenschaften der Frauenbewegung und bestehende Ungleichheiten. So gehört etwa der Landtag Baden-Württemberg mit rund 27 Prozent weiblicher Abgeordneter in Deutschland zu den Schlusslichtern. Nicht fair verteilt ist auch Care Arbeit in Familien: Frauen wenden rund 52 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit und Pflege von Kindern und Angehörigen auf. Und eine weitere Zahl, die zu denken gibt: Rund 75 000 Frauen und Mädchen sind in Deutschland von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht.

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