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Zum Schulanfang Rücksicht nehmen auf Schulkinder / Verkehrskontrollen geplant

Foto: Stadt Karlsruhe

(red) Karlruhe – Am heutigen Montag ist in Baden-Württemberg offizieller Schulanfang. Auch für die Karlsruher Kinder beginnt am 13. September die Schule. Auf dem Weg dorthin ergeben sich im Straßenverkehr oftmals Situationen, welche sie zuvor nur in Begleitung ihrer Eltern kennengelernt haben. Das Ordnungsamt ruft daher die Karlsruherinnen und Karlsruher zu mehr Rücksicht auf – das gilt auch für die sogenannten Elterntaxis, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. 


„Schulanfängerinnen und Schulanfänger bleiben die schwächsten Verkehrsteilnehmenden, auf die eine ganz besondere Rücksicht zu nehmen ist“, bittet Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, in dessen Verantwortungsbereich die öffentliche Sicherheit und Ordnung fällt. Daher sind alle gefragt, ihr Verhalten im Straßenverkehr anzupassen, damit Schulkinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, heißt es in der Mitteilung weiter. 

Deshalb führe das städtische Ordnungs- und Bürgeramt unter anderem verstärkt Geschwindigkeitskontrollen, aber auch Kontrollen des ruhenden Verkehrs im Bereich der Schulen und Schulwege durch. So würden die Beschäftigten der Verkehrsüberwachung besonders darauf achten, dass Kinder Geh- und Radwege gefahrenfrei nutzen können. „Kinder müssen frühzeitig lernen, ihren Schulweg möglichst alleine und zu Fuß zu bewältigen“, betont BM Käuflein. Er appelliert daher auch an die Erwachsenen: „Eltern sollten ihre Kinder in der Anfangszeit begleiten und mit ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr trainieren.“ Dabei sind die Wege aus Sicht der Kinder zu bewerten: Der kürzeste Weg sei nicht unbedingt der beste und manchmal sei ein kleiner Umweg die sicherere Variante. Mögliche Schulwege finden sich für alle Karlsruher Grundschulen auf dem städtischen Internetauftritt.

Auch die „Elterntaxis“, die oft vor den Schulen zu einem regelrechten Ein- und Auspark-Chaos führen, gefährden nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern sind auch für deren Verkehrserziehung kontraproduktiv, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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